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Ausflüge Medulin

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Die  kleine Stadt Medulin an der Südküste der Halbinsel Istrien ist der perfekte Ort für einen Urlaub in Istrien. Hier findet man ein großes Angebot an Ferienwohnungen, Apartments, Hotels und auch mehrere Campingplätze, sowohl für Textil- als auch für FKK-Freunde. Die Strände sind eher felsig, doch es gibt einen Sandstrand (Pisak). Medulin hat im Sommer fast 17.000 Feriengäste und ein entsprechend gutes Angebot an Läden, Bars, Cafes und Restaurants zu bieten.

Doch nicht jeder möchte seinen Urlaub in Medulin ausschließlich am Strand, in den Cafes oder mit dem Bummeln durch die malerischen Gassen der Altstadt verbringen. Das Hinterland von Medulin ist ausgesprochen reizvoll und interessant und lockt zum Erkunden ein. Da wäre zum einen das stolz auf eine Hügel liegende Liznjan, das in den Sommermonaten angenehm von einer leichten frischen Brise vom Meer her gekühlt wird. Der Ort liegt 61 Meter über dem Meer und wurde bereits im Jahre 990 n.Chr. erwähnt, doch eine Geschichte reicht viel weiter zurück, das beweisen Fundstücke aus römischer Zeit und vor der Küste von Lizjnan, wo man zahlreiche Amphoren von versunkenen Schiffen gefunden hat. Im Zentrum des Ortes gibt es alte Kirchen und in dem malerischen Gassen flaniert man entlang von charmanten Häusern, die eine mediterrane und romantische Atmosphäre bilden.


Erst vor kurzem haben in der Bucht Kuje Archäologen die alte Ansiedlung Kargadur entdeckt. Unter den dort gefundenen Gegenständen waren Schmuck, Speere, Angelhaken und Keramikgeschirr, die einen Einblick in das Leben der einstigen Bewohner geben. Auch ein Kapitell aus Sandstein aus dem fünften Jahrhundert gehörte zu den Fundstücken sowie ein Leuchter mit einer Darstellung des guten Hirten. Im Ort befindet sich die Pfarrkirche Sv. Martin, welche im Jahre 1879 im neo-romanischen Stil errichtet worden ist. In ihrem Inneren gibt es fünf Altäre, doch wirklich sehenswert ist am Hochaltar das Tabernakel und eine Statue des Hl. Martin, dem sie geweiht ist. Ebenfalls sehenswert ist die Kirche Majka Bozja od Milosti aus dem Jahre 1704 mit ihrem wunderschönen Marienaltar. Auch die Kirche Gospa od Kuj aus dem 17. Jahrhundert bietet eine Überraschung. Sie wurde an der Stelle errichtet, an der ehemals eine römische Villa gestanden hat und die Reste des Bodenmosaiks dieser Villa kann man heute noch unter dem gläsernen Fußboden der Kirche sehen.

Medulin bucht

Von Medulin aus sollte man unbedingt einen Ausflug zur Ausgrabungsstätte Nesactium machen. Sie erstreckt sich auf einer kargen Hochebene und war einstmals die Metropole und Kultstätte der Ureinwohner Istriens, der Histrer. Diese begannen um 1.200 v.Chr. mit der Besiedelung der Region. Die Legende besagt, dass im Jahre 177 v.Chr. an diesem Ort die Römer gegen 20.000 histrische Krieger in die Schlacht zogen, die sie besiegen mussten um über deren Reich herrschen zu können. Bevor auch der letzte histrische Soldat starb, soll deren König Epulon noch einen Schatz vergraben haben. Und wie ein Wunder hat man diesen Schatz im Jahre 1981 hier auch entdeckt, zu dem bronzene Gürtel, Bronzeschmuck, Reste einer kostbaren Situla (einem Gefäß) mit der Darstellung einer Schlacht sowie eines pflügenden Bauern sowie die mit den typischen Ritzmustern versehenen Gefäße gehören. Die Ausgrabungsstätte ist täglich von 9 – 12 und 15 – 18 Uhr geöffnet. Zwar sind nur noch Grundmauern der einstigen Stadt zu sehen, doch auch sie erzählen eindrucksvoll die Geschichte dieses Ortes. Die Reste der Zyklopenmauer stammen aus der Bronzezeit, das Haupttor, die Teile des Kapitols, Thermen und Fragmente des Forums stammen aus der Zeit der Römer und die Grundmauern einer frühchristlichen Basilika datiert man aus dem 4. Jh.n.Chr.

Auch der kleine Ort Pomer im Westteil der Bucht von Medulin ist ein Tipp für einen Ausflug. Bereits in der Römerzeit siedelten hier Menschen, was die Funde einer römischen Ville und Reste von Thermen beweisen. Heute lohnt auch noch die Kirche der Hl. Flora, die in byzantinischer Zeit errichtet wurde. Aus dem 15. Jahrhundert stammt die Pfarrkirche Mariä Heimsuchung, neben der man ebenfalls Reste von römischen und altchristlichen Grabstätten entdeckt hat. In dem Ort selbst findet man mehrere Restaurants und Cafes. Früher war Pomer vor allem wegen seiner Austern- und Muschelzucht bekannt, was wohl auch mit ein Grund dafür ist, dass in dem kleinen Fischerdorf auch heute noch viele Fischrestaurants existieren, deren Besuch unbedingt in einen Besuch hier eingeplant werden sollte.

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